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SMED – Rüstzeitoptimierung

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Definition

Die Abkürzung SMED steht für Single Minute Exchange of Die und bedeutet so viel wie Werkzeugwechsel im einstelligen Minutenbereich. Mit dieser Methode werden die Rüstzeiten durch organisatorische und technische Maßnahmen verkürzt. Sie zielt darauf ab, eine Maschine oder eine Produktionslinie innerhalb eines Fertigungstaktes zu rüsten bzw. umzurüsten, damit sie mit minimalem Zeitverzug und damit unter Vermeidung von Verschwendung (durch Warten) wiedereingesetzt werden kann.

Das Rüsten umfasst dabei nicht nur den eigentlichen Werkzeugwechsel an der Maschine, sondern den gesamten Wechsel der für eine Umstellung der Fertigung eines Produkts an diesem Arbeitsmittel notwendigen Änderungen – auch in Bezug auf Teile, Betriebs- und Hilfsmittel. Unter Rüstzeit wird dabei die Zeit von der Produktion des letzten Teils des alten Fertigungsloses bis zum ersten des neuen Fertigungsloses verstanden, inklusive der Bereitstellung des neuen Materials und der Einstellung und Programmierung der Maschine. SMED ist damit ein Baustein, um den Lean-Gedanken im gesamten Produktionsablauf, in Bezug sowohl auf die Arbeitsmittel als auch auf die Organisation, umzusetzen.

Was ist das Ziel?

Ziel von SMED ist es, den vom Kunden initiierten Pull-Prozess in der Fertigung so umzusetzen, dass Kundenwünsche in Idealfall individuell berücksichtigt werden können (bis hin zur Losgröße 1; One-Piece-Flow), ohne den Fertigungsfluss zu stören, also innerhalb eines Fertigungstaktes. In diesem Fall sind dann die Wartezeiten und die Bestände in der Fertigungslinie minimiert.

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